Cheatsheet für Einsteiger: So einfach baust du Corporate Influencer:innen für deine Marke auf

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Social-Media-Influencer kennt heutzutage jeder, aber auch Corporate Influencer tauchen vermehrt auf und werben für eine ganz spezielle Marke – die Arbeitgebermarke ihres Unternehmens. In diesem Beitrag erfährst du, warum du auf Corporate Influencer:innen im Employer Branding setzen solltest!

Reichweite meets Realität: Warum Corporate Influencer:innen keine Selbstläufer sind

Sichtbar, einflussreich, nicht mehr wegzudenken: Ob via Live-Video vom Traumstrand oder beim Unboxing-Reel aus in den eigenen vier Wänden – Videocontent von Social-Media-Influencern begegnet uns mit teils überaus beeindruckender Reichweite auf sämtlichen Kanälen des Social-Media-Kosmos. Längst ist es möglich, hauptberuflich als Influencer:in aktiv zu sein – und davon auch mitunter je nach Professionalisierungsgrad und Branche recht gut leben zu können.

Auch Corporate Influencer tauchen vermehrt auf und agieren als begeisterte Vermarkter ihres Arbeitgebers – allerdings werden diese nicht von ungefähr aktiv. Doch bevor wir uns darauf stürzen, wie aus Mitarbeitenden Corporate Influencer:innen werden, lohnt sich ein genauerer Blick aufs Thema.

Social vs. Corporate Influencer: Wo liegt der Unterschied?

Genaugenommen stehen sich die beiden Typen nicht gegenüber. Vielmehr handelt es sich beim Corporate Influencing um eine bestimmte Spielart des Social Influencings. Was diese ausmacht, ist dass Corporate Influencer:innen aus eigenem Antrieb in ihren eigenen, privaten Social-Media-Netzwerken als Markenbotschafter:innen für ihr Unternehmen auftreten – während es bei Social Influencer:innen vordergründig um das Vermarkten der eigenen Person geht. Kurzum posten Corporate Influencer:innen Content, der sich rund um die Themenwelt des Arbeitgebers dreht – von fachthematisch bloggenden Mikro-Influencer:innen über meinungsführende Intranet-Leitfiguren bis hin zu reichweitenstarken Corporate-Insta-Influencer:innen unter den Mitarbeitenden ist das Spektrum groß.

Cool bleiben, wenn Corporate Influencer langsam zünden – was zählt, ist dranzubleiben

Während beim Social Influencing Reichweite alles ist, müssen Corporate Influencer:innen nicht unbedingt von Anfang an tausende Follower vorweisen, um wertvolle Markenbotschafter:innen zu sein. Es reicht völlig aus, wenn eine Person Lust auf ein Corporate-Thema hat – und anfängt, langsam Reichweite aufzubauen. Wer am Ball bleibt, kann es weit bringen: Social Media ist schlicht keine Sache, die von heute auf morgen perfekt beherrschbar ist. Hier heißt es, langfristig denken und sich Stück für Stück als Influencer:in aufzubauen. Dass selbst Mikro-Influencer:innen mit anfänglich einigen Hundert Follower:innen es mit der Zeit schaffen, eine hohe Reichweite zu erzielen, ist keine Seltenheit.

In love: (Social) Influencer:innen und Videos

Social Influencer:innen, die keine Videos posten? Mittlerweile kaum denkbar. Wer in seiner Nische zur Nummer Eins werden will, bemüht sich aktuell sogar um mehrere Video-Posts pro Woche. Denn eins liegt auf der Hand: Das Format eignet sich bestens, um

  • die eigene Reichweite zu steigern,
  • die Personal Brand aufzubauen und
  • die eigene Zielgruppe persönlich anzusprechen.

Bei Corporate Influencer:innen ist allerdings in Sachen Video-Content häufig noch Luft nach oben. Mögliche Gründe dafür

  • Corporate Influencing ist nicht der Hauptjob: Im Gegenteil, häufig erfolgt die Social-Media- & Content-Creation zusätzlich zum Vollzeitjob.
  • Es mangelt an Know-how und Tools: Nur weil jemand bereit und inhaltlich fähig ist, für sein Unternehmen in Sozialen Netzwerken zu kommunizieren, heißt es nicht, dass er dies aus dem Effeff beherrscht. Denn die Expertise von Corporate Influencer:innen liegt möglicherweise in einem komplett anderen Bereich, wie etwa Sales oder Recruiting.
  • Corporate Influencing wird unter Umständen im Unternehmen nicht als Arbeit angesehen: Im Klartext heißt das, es wird nicht bezahlt und/oder nicht gewürdigt. Und damit bleiben womöglich potenziell erfolgreiche Corporate Influencer:innen hinter ihren Möglichkeiten in puncto Video-Postings zurück – der Aufwand lohnt sich für sie nicht.
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3 Gründe, warum du auf Corporate Influencer:innen setzen solltest

Warum das Thema Corporate Influencing überhaupt so wichtig für dein Unternehmen ist? Ganz klar birgt sich für deine Brand hier die Chance auf

  1. einen Image-Push: Mitarbeitende posten freiwillig Firmenthemen – für die Außenwahrnehmung ein echter Gewinn.
  2. „kostenlose“ Werbung: Dein Team schwenkt – womöglich reichweitenstark – die Fahnen in den eigenen, privaten Netzwerken für dich. Kostbare Touch Points, an die du sonst nicht so einfach ohne zusätzliches Werbebudget rankommst, abgesehen gegebenenfalls von der Arbeitszeit der Mitarbeitenden, die du entlohnen musst.
  3. authentische Positionierung: In eigene Worte gefasst, hohes Identifikationspotential, weil der Content eng mit der postenden Person verknüpft ist, – so leicht bekommt das kein:e Marketing-Expert:in für dich hin.

Win-Win: Davon profitieren Mitarbeitende, die als Corporate Influencer:innen auftreten

Das Beste ist: Nicht nur du als Arbeitgeber fährst die Vorteile von Corporate Influencer:innen in deinem Team ein. Auch für deine Angestellten steckt einiges an Potential hinter dieser Art von Engagement. Denn sie haben die Möglichkeit,

  • zeitgleich die eigene Personal Brand aufzubauen
  • ihre Expertise in einem bestimmten Fachbereich zu zeigen
  • für sie interessante Inhalte selbst zu recherchieren und aufzubereiten
  • hochwertigen Content mit geringem Aufwand zu produzieren, da sie auf Inhalte des Unternehmens zurückgreifen können
  • von der Marke des Arbeitgebers persönlich zu profitieren, denn entsprechende Referenzen machen sich nun mal verdammt gut im Lebenslauf.

Stellst du das Thema also im Meeting vor, ist es sicher von Vorteil, einige dieser Punkte fallenzulassen.

How-To: So entwickelst du Teammitglieder zu Corporate Influencer:innen

Wenn für beide Seiten alles so rosig ist, müssten ja eigentlich nahezu alle Mitarbeitenden auf Social Media ihr Unternehmen anpreisen. Tun sie aber nicht. Denn es gehören schon einige Grundzutaten dazu, die es braucht, dass Kolleg:innen erstens überhaupt und zweitens auch zu jenen Corporate Influencer:innen werden, die dein Unternehmen voranbringen.

Checkliste, wie Teammitglieder:innen zu Corporate Influencer:innen entwickelt werden

Grundlegend sollten Mitarbeitende mit dem Kern dessen, was dein Unternehmen ausmacht – von der Mission über Werte bis hin zur Unternehmenskultur – innig vertraut sein. Nur so sind sie überhaupt in der Lage, für dich zu kommunizieren. Fähig sein sollten sie aber abgesehen vom „Was kommunizieren“ auch im Bereich „Wie kommunizieren“. Hier helfen etwa

Social-Media-Guidelines

In diesen praxisorientierten Richtlinien zurrst du fest, wie sich Mitarbeitende als Corporate Influencer:in verhalten sollten, welche Art von Auftreten gewünscht bzw. unerwünscht ist und behandelst zudem natürlich auch rechtliche Fragen.

Themen- und Content-Pool

Mit einer Sammlung von Inhalten und potenziellen Themen etwa in Mediabibliotheken oder Unternehmenswikis inspirierst du Mitarbeitende zu Beiträgen als Corporate Influencer:in. Und machst es ihnen leicht, hochwertigen Content zu liefern.

CI-/CD-Guidelines

Sie macht den Unterschied aus: Die Corporate Identity (CI) setzt sich aus den kleinen und großen Merkmalen zusammen, die dein Unternehmen nach innen und außen hin von anderen unterscheidet. Dazu zählen etwa Kommunikationsstil (Corporate Communication), öffentliche Verhaltensweisen (Corporate Behaviour) und Unternehmensphilosophie. Ein wichtiger Bestandteil dieses Selbstbildes ist weiterhin das Corporate Design (CD), das konzeptionierte einheitliche Erscheinungsbild der Marke. Entsprechende Guidelines erleichtern es Corporate Influencer:innen, sowohl in puncto Ton und Inhalten als auch in gestalterischen Aspekten unternehmenskonform zu kommunizieren. Was dazu gehört? Sicherlich u. a. die Punkte

  • Corporate Wording: Durch die Sprachwelt erreicht dein Unternehmen – und im besten Fall auch deine Corporate Influencer:innen – nicht nur eine ganz bestimmte Zielgruppe, sondern lässt auch Werte und Philosophie durchscheinen. Beispiele wären hier etwa Gendern, No-Gos, Hashtags oder Anredeformen.
  • Content: Der Guide regelt möglichst konkret, welche Inhalte kommuniziert werden dürfen – und welche nicht. Schließlich sollten gut gehütete Firmengeheimnisse nicht versehentlich auf Social Media die Runde machen.
  • Einheitliches CD: Welche Farben, welches Logo, welche Bildsprache, welcher Slogan sind gewünscht? Je exakter du Mitarbeitenden die visuelle Unternehmensidentität begreifbar machst, desto besser spiegelt diese sich in deren Beiträgen wider – und zählt auf den Wiedererkennungswert.
  • Formate: Wie sind die unterschiedlichen Formate wie Grafiken, Artikel oder Videos umzusetzen, welche sind erwünscht, welche weniger? Erläuterungen schaffen Klarheit.

Du glaubst, es braucht etwas Ansporn, damit dein Team auf den Geschmack kommt? Dann denk doch mal darüber nach:

Belohnungs-/Anreizsysteme

Hier kannst du aus dem Vollen schöpfen: Schon kleine Dinge wie die Würdigung der besten Corporate Influencer:innen im Meeting oder Intranet machen es zur Wohlfühlaktivität, als solche aktiv zu sein. Etwas mehr Motivation gefällig? Wie wäre es mit zusätzlichen Urlaubstagen oder die Option auf eine beliebte Weiterbildung – zieht garantiert.

Weitere Zugpferde wären etwa Role Models aus der Management-Ebene, die mit gutem Beispiel vorangehen – Vorbilder können viel bewirken. Und natürlich eine attraktive Unternehmenskultur, die auch dazu anregt, positiv im eigenen, privaten Sozialen Netzwerk von ihr zu berichten.  

Das richtige Handwerkszeug: Warum Mozaik das ideale Tool für Corporate Influencing ist

Was deine Corporate Influencer sonst noch brauchen? Video ist das Format der Stunde – doch hochwertiger Video-Content braucht Vorwissen. Oder aber das richtige Tool. Mit Mozaik starten deine Corporate Influencer:innen mit überraschend schnell und intuitiv produzierten Videobeiträgen komfortabel durch – egal, auf welchem Level sich ihre Vorkenntnisse in Sachen Videoproduktion gerade befinden. Mit den Teamfunktionen von Mozaik kannst du deine Mitarbeitenden einfach als Nutzende einladen und unternehmensrelevante Elemente wie die Farbe und das Logo zentral festlegen.

Davon profitieren Corporate Influencer:innen in deinem Team: Mozaik

  • gibt ihnen fertige Designvorlagen an die Hand
  • leitet Nutzer:innen Schritt für Schritt durch den Erstellprozess
  • Videos sind automatisch CD-konform
  • bietet spezielle Schulungen an, in denen Mitarbeitende lernen, mit dem Format Video zu arbeiten

Wie du dir ein Corporate Influencing mit Mozaik vorstellen kannst, darfst du dir gerne anhand der folgenden Profile erfolgreicher Mozaik-Corporate-Influencer vor Augen führen:

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